Wolfgang Ackenheil

Eins, zwei, drei. Bunte Malerei.

Ruhig huschen die insgesamt 21 Kinder im Alter ab 6 Jahren mit leisem Gemurmel in dem großen hellen Raum hin und her. Versorgen sich mit Papier, Malkreide, später Farbe und Pinsel. Große Einmachgläser mit Wasser stehen bereits auf den Tischen. Es sieht nach Arbeit aus. Alle sind bereit.

Malwettbewerb 2

Trotz der großen Gruppe geht es sehr diszipliniert zu und eine gewisse Spannung liegt in der Luft. Bei den Jungen und Mädchen – allesamt Mitarbeiterkinder von Schöck – und den verantwortlichen Betreuern des Schöck Malwettbewerb – Inka Lamprecht und Dita Barrantes-Reano. Das Thema lautete: Bauen und Wohnen mit Balkon. Mit den Ergebnissen der Kinder könnte vielleicht der Schöck Kalender 2010 bunt und farbenfroh gestaltet werden. Er ziert mit einer Gesamtauflage von 12.000 Exemplaren die Büros und Wohnungen im internationalen Schöck Kundenkreis. Doch das haben wir den Kindern nicht verraten. Sie sollten vielmehr Ihren Gedanken freien Lauf lassen, träumen und abtauchen in ihre Phantasiewelt.

Malwettbewerb 5

Es wurden zunächst Skizzen mit Jaxon Kreide erstellt. Dann ging es ins Eingemachte mit Gouache Farben, Pinsel und Schwämmen. Betreut wurden die zwei Malstunden von Margaret Runge, Leiterin der Kinderkunstwerkstatt Stiftung Frieder Burda und ihrer Assistentin Natalia Leschenko.

Malwettbewerb 3

Frau Runge führte die Jungen und Mädchen mit dem Turmbau zu Babel von dem Künstler Bruegel und dem Mieterbaum von Hundertwasser spielerisch an das Thema heran und regte so ihre Kreativität für Farben und Formen an. Was absolut gelungen ist.

Malwettbewerb 4

Die Bilder zeigen die unterschiedlichen Erlebniswelten und unnachahmlichen Stile der Kinder. Mal filigran verziert. Mal Prinzessinenwelten. Mal große bunte Flächen. Und alles andere als Punkt, Punkt, Komma, Strich. Denn statt Mondgesichter verschönern Sonnengesichter oder Gärten die Aussicht vom Balkon.

Malwettbewerb 1

Für manche ist es auch nicht das erste Mal, bei Schöck zu malen. „Manchmal bin ich mit meinem Papa bei Schöck. Er arbeitet dann am Computer und meine Geschwister und ich malen. Es gibt dann auch immer was Süßes“, berichtet die 5 Jahre alte Ana-Paula. „Am liebsten male ich Pferde“, bestätigt sie auf Anfrage. Ihr bevorzugtes Malwerkzeug ist Kreide. Sie zeigte an diesem Tag, dass sie außer Pferden auch Häuser malen kann. Insgesamt war es eine rundum gelungene Sache. Zufrieden zeigte sich auch Vorstand Nikolaus Wild, der für eine Stippvisite vorbei kam. Und auch die Gäste Cornelia Willand und Britta Pfeifhofer von der Designagentur bluequest aus Darmstadt, die für die anschließende Gestaltung des Unikates „Schöck Kalender“ verantwortlich sind, sahen erste Kalenderblätter entstehen.

Nun bleibt gespannt abzuwarten, was die Jury daraus macht. Als Dankeschön für ihren Einsatz erhielten die Teilnehmer ein kleines Schöck Präsent. Was wird nun daraus? Sehen Sie selbst, wenn im Herbst der neue Schöck Kalender wieder erhältlich ist. Und denken Sie dann daran, dass seine einmalige Ausstrahlung an dem Strahlen der Kinder liegt. Sie geben dem Kalender seinen Charakter. In seiner Form einzig. Und auch ARTig. Nicht gerade eine Baulösung. Aber nicht weniger innovativ, wie das, was Schöck seinen Kunden jeden Tag bieten möchte. Sagen Sie uns, was Sie von dieser Idee halten. Hier und jetzt mit einem kurzen Kommentar. Mit eins, zwei, drei Sätzen. Ohne bunte Malerei.


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