Alexander Hettler

ComBAR und das „Rundum sorglos Paket“

Wenn wir bei einem Projekt unsere innovative glasfaserverstärkte Kunststoffbewehrung Schöck ComBAR® vorstellen, geht es nicht einfach nur um einen Bewehrungsstab. ComBAR® ist mehr, als eine alternative Bewehrung zum Betonstahl oder Edelstahl! Wir sprechen von einer Lösung für ein Problem. Nicht zuletzt deshalb gibt es den Slogan: „Wo Stahl an seine Grenzen stößt“.

Beispiel: Liefkenshoekspoorverbinding, ein Tunnel für den Güterverkehr unter dem Hafen von Antwerpen hindurch. ComBAR wird in den sogenannten Soft-Eyes der Schlitzwände des Startschachtes eingebaut. Vorteil: gegenüber einer mit Betonstahl hergestellten Schlitzwand ist die ComBAR-Wand wesentlich leichter für die Tunnelbohrmaschine zu durchfahren, da diese leicht zerspanbar ist.

ComBAR Antwerpen

Jetzt könnte man sagen, prima, wir liefern das Material und das war’s. Nein! Wir wollen ein Partner mit einem für den Kunden optimalen Lösungs- und Leistungspaket bei der Realisierung solcher Bauwerke sein.

Schon zur Angebotsabgabe präsentierten wir der ARGE einen Plan mit einer technisch durchführbaren Lösung. Weiterhin gehört es für uns zur absoluten Notwendigkeit, dass ein Schöck-Mitarbeiter im Biegebetrieb zur Montage der Körbe anwesend ist, die dortigen Mitarbeiter im Umgang mit dem neuen Material einweist und beim Ersteinbau vor Ort ist.

Diese Punkte haben bereits die ARGE des Diabolo-Tunnels soweit überzeugt, dass ihre Kollegen die Ausschreibung für das Projekt in Antwerpen schon an diese Leistungspositionen angelehnt haben. Den Auftrag hatten wir trotzdem noch nicht in der Tasche, aber dank unseres „Rundum Sorglos Paketes“ und vor allem auch der Tatsache, dass wir sämtliche Materialeigenschaften nachweisen können, haben wir überzeugt und Schöck hat den Zuschlag für den Startschacht in Antwerpen erhalten.


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