Wolfgang Ackenheil

Kommt der Frühling, kommt der Aufschwung?

Nach einem langen Winter mit Eis und Schnee sehnen sich viele nach der Sonne und dem Frühling. Endlich Schluss mit Eiskratzen am Morgen. Ebenso groß ist die Hoffnung in den Unternehmen, dass die Eisschicht der Verzweiflung und Angst aus der Finanz- und Wirtschaftskrise bricht. Haben doch auch in unserer Branche die Umsätze einige Kratzer abbekommen. Speziell für die Baubranche ist jedoch noch unklar: Ist das niedrige Umsatzniveau für die Jahreszeit normal, bedingt durch die harte Winterperiode, die manche Baustelle still stehen lässt? Oder macht sich unter der Schneedecke schon die Krise breit? Wie stark sind die Auswirkungen?

Baustelle Wien

Die Sorgen sind nicht ganz unberechtigt. So wirdlaut Heinze Marktforschung in 2009 das Wohnungsneubauvolumen weiter deutlich sinken. Für die Baugenehmigungen werden weiter Rückgänge, teilweise zweistellig zum Vorjahr, prognostiziert. Das Gesamtergebnis kann jedoch teilweise durch die Modernisierung stabilisiert werden. Kommen wir also mit einem blauen Auge davon? Die Auftragslage wird schwierig – keine Frage – aber nicht aussichtslos. Dies belegen auch verschiedene Befragungen von Architekten. Über 50% sehen die Auftragslage stabil mit geringen Umsatzrückgängen und befürchten eher im Neubau eine direkte Auswirkung der Wirtschafts- und Finanzkrise. In dem großen Segment der Modernisierung werden die Auswirkungen eher gering bis gar nicht gesehen.

Greifen die staatlichen Konjunkturprogramme, profitiert sicher auch die Bauwirtschaft mit einem Teil davon. Ganz konkret der öffentliche Bau mit Infrastruktur, Schulen und Kinderbetreuungsmaßnahmen. Der Neubau wird uns als Schöck sicher treffen. Doch wir sehen Krisen seit jeher auch als Chancen und sind mit neuen innovativen Baulösungen auf die Modernisierung eingestellt. Dazu zählen die Balkonsysteme und Produktlösungen für die Modernisierung von Balkonen. Ebenso haben wir eine Passivhauszertifizierung mit dem neuen Schöck Isokorb Typ XT erreicht. Unser Blick geht nach vorne in die Zukunft. Und wir wollen gerade in der Fastenzeit etwas besonders fasten: das Zaudern und Hadern. Wir hoffen, dass auch Sie neue Impulse in den kommenden Wochen erhalten. Damit am Ende der Fastenzeit nicht nur wohlige Wärme sondern ermutigende Projekte stehen. Keine fetten aber auskömmliche Zeiten folgen, die das Eis der Verzweiflung brechen.


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